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flx



Anmeldungsdatum: 14.03.2005
Beiträge: 455
Wohnort: Süd-Niedersachsen

BeitragVerfasst am: Sa März 24, 2018 6:54 pm    Titel: Re: schlampige Justiz Antworten mit Zitat

QueeAndJiggy hat folgendes geschrieben:
Den Numerus clausus in der Justizpflege scheinen auch Korrektionsanstalten mehrerer US-Staaten zu erwägen, um ihrer enormen Häftlingsflut Herr zu werden. Wink

@Q&J
Ich glaube nicht (habe jedenfalls noch nichts davon gelesen), daß in den USA, dem "Land der Freien", die Haftplätze so knapp wären, daß Richter vor der Verhängung von Gefängnisstrafen zurückschrecken würden. Das scheint doch eher ein deutsches Phänomen zu sein. Hierzulande ist es ja inzwischen so weit, daß inoffizielle interne Anweisung in der Justiz kursieren sollen, Haftstrafen nur noch in unabwendbaren Fällen zu beantragen oder auszusprechen.

In den USA gibt es vor allem noch viel freies Land, wo Gefängnisse irgendwo weit weg von den Städten gebaut werden können, was natürlich auch zur Verringerung der Flucht- und Schmuggelgefahr sinnvoll ist. Ich erinnere mich noch daran, daß man im Wilden Westen manchmal an Stellen vorbeikam, wo weit draußen in Nevada plötzlich ein größerer Knast im Niemandsland am Highway lag, mitsamt Schildern "don't pick up hitchhikers - may be escaping inmates".
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QueeAndJiggy



Anmeldungsdatum: 10.07.2014
Beiträge: 1868
Wohnort: Salzburg

BeitragVerfasst am: Sa März 24, 2018 8:38 pm    Titel: Re: schlampige Justiz Antworten mit Zitat

LordSim hat folgendes geschrieben:
... man wird sich sicherlich einen Platz in einer äh minderwertigen Anstalt sichern können ... ob die notwendigen Kosten bei einer so minderwertigen Behandlung dass dann Wert sind?

Also, lieber LordSim, hier sei die Frage erlaubt, ob Du von eigenen Erfahrungen in der schon vielen wohlbekannten Besserungsanstalt sprichst. Sollte Stiftung Warentest einmal in der Sparte Beherbergungsbetriebe das dort zugrunde liegende Preis-/Leistungsverhältnis untersuchen, würde das Ergebnis sicherlich nicht anders als VORZÜGLICH lauten. Wink
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QueeAndJiggy



Anmeldungsdatum: 10.07.2014
Beiträge: 1868
Wohnort: Salzburg

BeitragVerfasst am: Sa März 24, 2018 9:06 pm    Titel: Re: schlampige Justiz Antworten mit Zitat

flx hat folgendes geschrieben:
QueeAndJiggy hat folgendes geschrieben:
Den Numerus clausus in der Justizpflege scheinen auch Korrektionsanstalten mehrerer US-Staaten zu erwägen, um ihrer enormen Häftlingsflut Herr zu werden. Wink

@Q&J ... Ich glaube nicht (habe jedenfalls noch nichts davon gelesen), daß in den USA, dem "Land der Freien", die Haftplätze so knapp wären, daß Richter vor der Verhängung von Gefängnisstrafen zurückschrecken würden. Das scheint doch eher ein deutsches Phänomen zu sein.

Lieber flx, Du hast vollkommen recht! Ich lasse mich da zu sehr von amerikanischen Schriftstellern einfangen, die das Mißverhältnis einsitzender Delinquenten zur Bevölkerungszahl im Vergleich zu anderen Ländern der Welt anprangern.
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beka73



Anmeldungsdatum: 07.01.2015
Beiträge: 182
Wohnort: SHG

BeitragVerfasst am: Mo Mai 28, 2018 10:16 pm    Titel: Mut?????? Antworten mit Zitat

cuffs77 hat folgendes geschrieben:
Tja, in HK findet ja aktuell ein Knastevent statt, sogar mit dem Knastbus, mit dem der gute beka73 seine Verlegungsfahrt nach Riesa gemacht hat (der große "Grüne"). Im Juni veranstaltet "the team" das nächste Event in HK, es gibt also noch die Möglichkeit, an weiteren Resozialisierungsmaßnahmen teilzunehmen.
Tja, jetzt verlässt dich wohl dein Mut.... Diese Knackis!
Euer cuffs77
Knasttdirektor a.D.


Mein Problem ist es, dass meine wirtschaftliche Schmerzgrenze für ein mindestens viertaegiges Event bei maximal 300 € ausgeschöpft ist. Schließlich kommen Anreisekosten auch noch dazu.
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Mit freundlichen Grüßen
Mit fesselnden Grüßen
beka73
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renep



Anmeldungsdatum: 25.03.2013
Beiträge: 89
Wohnort: LK Bautzen

BeitragVerfasst am: Di Mai 29, 2018 7:07 am    Titel: Re: Mut?????? Antworten mit Zitat

beka73 hat folgendes geschrieben:
Schließlich kommen Anreisekosten auch noch dazu.


Naja, die hat das Personal aber auch und wollen gedeckelt werden. Wink
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QueeAndJiggy



Anmeldungsdatum: 10.07.2014
Beiträge: 1868
Wohnort: Salzburg

BeitragVerfasst am: Di Mai 29, 2018 7:49 am    Titel: Re: Mut?????? Antworten mit Zitat

beka73 hat folgendes geschrieben:
Mein Problem ist es, dass meine wirtschaftliche Schmerzgrenze für ein mindestens viertaegiges Event bei maximal 300 € ausgeschöpft ist. Schließlich kommen Anreisekosten auch noch dazu.

renep hat folgendes geschrieben:
Naja, die hat das Personal aber auch und wollen gedeckelt werden. Wink

Moin beka73,

ich hab mich bei Erörterung von Tarifen hier schon mal in die Nesseln gesetzt. Es ist ein heikles Thema. Denn das Personal fesselnder Events hat im Gegensatz zu nach BAT entlohnten Wärtern in der Knast-Reality schließlich handfeste eigene Gelüste. Ohne Gefangene würden die wohl kaum "gedeckelt" werden. Natürlich muß die Kasse für Kost und Logis stimmen. Was an eigenem Aufwand darüber hinausgeht, sollte man aber nicht in Euro und Cent abzurechnen versuchen. Dabei könnte das Vergnügen hüben wie drüben bald auf der Strecke bleiben. Wink

Du bekommst zum Thema gleich noch eine ergänzende E-Mail. Mit besten Grüßen, Q&J.
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flx



Anmeldungsdatum: 14.03.2005
Beiträge: 455
Wohnort: Süd-Niedersachsen

BeitragVerfasst am: Di Mai 29, 2018 9:27 am    Titel: Antworten mit Zitat

@Q&J

Der BAT (Bundesangestellten-Tarifvertrag) für Angestellte wurde beim Bund und in den meisten Ländern schon 2005 durch den TVöD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst) abgelöst, in einigen Bundesländern ein paar Jahre später. Jetzt ist also nix mehr mit BAT-Entlohnung für Wärter.

Zu den Tarifen bei solchen Veranstaltungen habe ich mir gelegentlich auch schon meine Gedanken gemacht. Selbstverständlich müssen Kosten gedeckt werden. Selbstverständlich kosten Einrichtung und Erhalt der ganzen Einrichtung ordentlich Geld.

Das zentrale Problem ist meiner Ansicht nach eines, das die ganze Gesellschaft durchzieht: es gibt Menschen, welche viel Geld zur Verfügung haben, und andere, die wenig haben. Wenn ich Erlebnisberichte von manchen vergangenen Veranstaltungen durchschaue, scheinen manche Teilnehmer extra zu solchen Veranstaltungen aus dem Ausland anzureisen, teilweise mit längerer Flugreise. Wer sich schon diese Reisekosten leisten kann, für den sind auch die Teilnahmeentgelte eher "aus der Portokasse" zu finanzieren. Gerade im angelsächsischen Umfeld wird ja im Vergleich zu hiesigen Verhältnissen ordentlich verdient.

Nur ist das für den Kleinverdiener, der jede Ausgabe doppelt überdenken muß, oftmals nicht mehr zu finanzieren, will man nicht leichtfertig handeln.

Meiner persönlichen Ansicht nach sollte in einer solidarischen Gemeinschaft derjenige, der viel zur Verfügung hat, auch großzügig zahlen, und derjenige, der im Leben weniger Glück hatte, im Rahmen seiner eher bescheidenen Möglichkeiten. Das gilt ganz allgemein und nicht nur für solche Veranstaltungen. Mir ist aber auch bewußt, daß dies in unser heutigen materialistisch geprägten Gesellschaft wohl ein frommer Wunsch bleiben wird.

Das alles sollen nur ein paar allgemeine Überlegungen zu diesem Thema sein, keine Kritik an einzelnen Veranstaltungen oder Personen.
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QueeAndJiggy



Anmeldungsdatum: 10.07.2014
Beiträge: 1868
Wohnort: Salzburg

BeitragVerfasst am: Di Mai 29, 2018 2:35 pm    Titel: Antworten mit Zitat

flx hat folgendes geschrieben:
Der BAT ... wurde beim Bund und in den meisten Ländern schon 2005 durch den TVöD ... abgelöst ...

@flx: Ich bitte um Verzeihung! Viele meiner formalen Kenntnisse entstammen dem letzten Jahrtausend. Ohne Upgrade. Ich hatte ja nur einen Vergleich im Blick, an dem, egal wie die Dinge jetzt heißen, vielleicht etwas dran ist. Wink In Deinem Sinne. Denn Deine persönliche Ansicht über eine solidarische Gemeinschaft entspricht ganz der meinen.
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renep



Anmeldungsdatum: 25.03.2013
Beiträge: 89
Wohnort: LK Bautzen

BeitragVerfasst am: Do Mai 31, 2018 7:27 am    Titel: Re: Mut?????? Antworten mit Zitat

QueeAndJiggy hat folgendes geschrieben:

ich hab mich bei Erörterung von Tarifen hier schon mal in die Nesseln gesetzt. Es ist ein heikles Thema. Denn das Personal fesselnder Events hat im Gegensatz zu nach BAT entlohnten Wärtern in der Knast-Reality schließlich handfeste eigene Gelüste. Ohne Gefangene würden die wohl kaum "gedeckelt" werden. Natürlich muß die Kasse für Kost und Logis stimmen. Was an eigenem Aufwand darüber hinausgeht, sollte man aber nicht in Euro und Cent abzurechnen versuchen. Dabei könnte das Vergnügen hüben wie drüben bald auf der Strecke bleiben. Wink


Naja, und eine 24-stündige Bereitschaft des Personals nimmst du natürlich auch als selbstverständlich hin. Nebenher kann ja in Zukunft auch jeder Knacki seine eigenen Handschellen etc. mitbringen, seine eigenen Klamotten sowieso und auf S-fix oder Zwangsjacke wird in Zukunft verzichtet, weil hat ja keiner Lust das Zeug zu waschen bzw. muß ja "gedeckelt" werden. Zu einem Event gehört beiweitem mehr als die Leute wegzusperren und gelegentlich mal zu "bespaßen". Aber ich glaube das erspare ich mir jetzt das alles aufzuzählen. Die Knackis bekommen in den meisten Fällen garnicht mit, was im Hintergrund für ein Aufwand betrieben wird und ja, das ist auch gut so. Wollte es nur mal erwähnt haben.
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cuffs77



Anmeldungsdatum: 16.04.2008
Beiträge: 279
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BeitragVerfasst am: Do Mai 31, 2018 10:27 am    Titel: Knastevents Antworten mit Zitat

Tja, da muß ich mich Renep in vollem Umfang anschließen. Allein der zeitliche Aufwand zur Organisation und Durchführung eines Knastevents ist immens. Trotzdem konnte ich den Kostenbeitrag zu meinen Events immer sehr im Rahmen halten. Würde man diese Gelder auf einen Stundenlohn runterrechnen, hätte ich einen Stundenlohn im Centbereich wie ein Häftling im US-amerikanischen "Angola-Prison". Einfach nur lächerlich! Und in der Tat sind neben den Kosten für die Location, die Verpflegung und die Anreise noch weitere Kosten zu stemmen und natürlich gibt es auch neue Schellchen, unsere "Hardware", nicht zum Nulltarif. Letztendlich lebt alles nur vom persönlichen Engagement der Teilnehmer.
Der liebe jail hat in der Vergangenheit jedenfalls auch schon draufgezahlt, da die tatsächlichen Kosten höher waren als die Beiträge der Teilnehmer. Und auch der Knastbus will finanziert werden. Alles mal bedacht? Wohl eher nicht. Also erst denken und dann posten, bitte. Danke!
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cuffs77



Anmeldungsdatum: 16.04.2008
Beiträge: 279
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: Do Mai 31, 2018 10:28 am    Titel: Knastevents Antworten mit Zitat

Tja, da muß ich mich Renep in vollem Umfang anschließen. Allein der zeitliche Aufwand zur Organisation und Durchführung eines Knastevents ist immens. Trotzdem konnte ich den Kostenbeitrag zu meinen Events immer sehr im Rahmen halten. Würde man diese Gelder auf einen Stundenlohn runterrechnen, hätte ich einen Stundenlohn im Centbereich wie ein Häftling im US-amerikanischen "Angola-Prison". Einfach nur lächerlich! Und in der Tat sind neben den Kosten für die Location, die Verpflegung und die Anreise noch weitere Kosten zu stemmen und natürlich gibt es auch neue Schellchen, unsere "Hardware", nicht zum Nulltarif. Letztendlich lebt alles nur vom persönlichen Engagement der Teilnehmer.
Der liebe jail hat in der Vergangenheit jedenfalls auch schon draufgezahlt, da die tatsächlichen Kosten höher waren als die Beiträge der Teilnehmer. Und auch der Knastbus will finanziert werden. Alles mal bedacht? Wohl eher nicht. Also erst denken und dann posten, bitte. Danke!
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renep



Anmeldungsdatum: 25.03.2013
Beiträge: 89
Wohnort: LK Bautzen

BeitragVerfasst am: Do Mai 31, 2018 11:44 am    Titel: Re: Knastevents Antworten mit Zitat

cuffs77 hat folgendes geschrieben:
Tja, da muß ich mich Renep in vollem Umfang anschließen. Allein der zeitliche Aufwand zur Organisation und Durchführung eines Knastevents ist immens. Trotzdem konnte ich den Kostenbeitrag zu meinen Events immer sehr im Rahmen halten. Würde man diese Gelder auf einen Stundenlohn runterrechnen, hätte ich einen Stundenlohn im Centbereich wie ein Häftling im US-amerikanischen "Angola-Prison". Einfach nur lächerlich! Und in der Tat sind neben den Kosten für die Location, die Verpflegung und die Anreise noch weitere Kosten zu stemmen und natürlich gibt es auch neue Schellchen, unsere "Hardware", nicht zum Nulltarif. Letztendlich lebt alles nur vom persönlichen Engagement der Teilnehmer.
Der liebe jail hat in der Vergangenheit jedenfalls auch schon draufgezahlt, da die tatsächlichen Kosten höher waren als die Beiträge der Teilnehmer. Und auch der Knastbus will finanziert werden. Alles mal bedacht? Wohl eher nicht. Also erst denken und dann posten, bitte. Danke!


Ja, so ist es. Erfahrungsgemäß ist es bei mir zumindest so, daß ein Event nicht erst am Tag X beginnt, sondern in der Regel die heisse Phase schon 3-5 Tage früher. Es muß eingekauft, alles zusammen gepackt, eingeladen werden. Dann Anfahrt zur Location. Dort alles auspacken, zurecht legen, vorbereiten. Selbst der eine Tag, den man vor dem eigentlichen Event schon in der Location ist, reicht mitunter nicht aus, um alles zu schaffen bzw. artet es manchmal schon in Stress aus. Nach dem Event ist man auch gut beschäftigt alles wieder einzupacken, Heimreise, auspacken, weglegen usw. usw. usw. Dann wollen S-fix, Zwangsjacke(n), Klamotten etc. gewaschen werden, getrocknet, zusammen gelegt werden und jeder kann sich den Aufwand vorstellen. Das selbe nochmal für die Dienstkleidung. Die Schellchen wollen geputzt und der Lederkram gepflegt werden. Hat man noch ein Fahrzeug im Spiel, wirds nochmal mehr. Ich erinnere an die Notreparatur vom Bus im Winter, die jail machen mußte und ich glaube, es war kein Zuckerschlecken. Aber auch besagtes Fahrzeug bedarf der Zuwendung. Sieht das Ding Salz, wie es im März war, muß man handeln. Dann innen wie aussen reinigen, durchsehen etc., von Steuer, Versicherung und HU mal ganz abgesehen. Dann bieten wir den Service von Fotos an und das betrifft dann wieder mich, wo man sich zu Hause stundenlang hinsetzt, Bilder sortiert und zuordnet, diese aufwendig bearbeitet und dann den jeweiligen Leuten zukommen läßt. Das alles und noch mehr sieht der Knacki ansich nicht und das ist auch gut so. Der Knacki sieht nur eine "Verhaftung", ein Einkleiden, ein auf Zelle verbringen, regelmäßige Verpflegung, gewisse "Behandlungen" und Abläufe und das war´s. So wie es auch sein sollte. Daß das Personal mindestens 1,5 Stunden vor den Knackis aus dem Bett steigt und 2 Stunden nach den Knackis ins Bett kommt, ist auch etwas, was niemand sieht. Dabei aber ständig die Rufanlage am Ohr, falls es ein Problem gibt. Aber genug geplaudert. Wollte nur nahebringen, daß es zwar durchaus richtig ist, daß Wärter auch ihren Spaß dabei haben, aber bei Events der Arbeitsaufwand bzw. Aufwand allgemein, dem des Spaß deutlich überwiegt.
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QueeAndJiggy



Anmeldungsdatum: 10.07.2014
Beiträge: 1868
Wohnort: Salzburg

BeitragVerfasst am: Do Mai 31, 2018 11:45 am    Titel: Re: Knastevents Antworten mit Zitat

cuffs77 hat folgendes geschrieben:
Allein der zeitliche Aufwand zur Organisation und Durchführung eines Knastevents ist immens ... in der Tat sind neben den Kosten für die Location, die Verpflegung und die Anreise noch weitere Kosten zu stemmen und natürlich gibt es auch neue Schellchen, unsere "Hardware", nicht zum Nulltarif ... Alles mal bedacht? Wohl eher nicht. Also erst denken und dann posten, bitte. Danke!

Bitte, mein Guter! Mal so von Pensionist zu Pensionist: Bedenke ich alles. Materielles wie Immaterielles. Bißchen Einblick hab ich schon in das Milieu. Und gerade Du, cuffs77, bist mir einst arg über den Mund gefahren, weil ich für höhere Beiträge bezüglich der Veranstaltungen im Raum Strausberg-Nord plädierte. Vergessen? Ist im Forum dokumentiert.

Ich bin Parteigänger der Idee, die flx auf den Tisch legt. Betuchtere werden zugunsten anderer stärker zur Kasse gebeten. In Salzburg gibt es nicht nur die Musik-Hochschule Mozarteum, sondern auch im Amateurbereich hochkarätige musikalische Events. Statt Unkostenbeitrag XX Euro bittet die Organisatorin in der Einladung: Geben Sie, was Sie können.
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renep



Anmeldungsdatum: 25.03.2013
Beiträge: 89
Wohnort: LK Bautzen

BeitragVerfasst am: Do Mai 31, 2018 5:31 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ach und nebenbei bemerkt, keine Ahnung ob sich der ein oder andere schonmal Gedanken darüber gemacht hat, woher das ganze Zeug wie Schellen, Klamotten usw. herkommt. In erster Linie wurde es irgendwann aus privater Tasche finanziert. Wir sind aber ständig bemüht, neues Equipment zu besorgen, anfertigen zu lassen etc., sofern es denn einen Überschuß aus den Events gibt. Es handelt sich hierbei um Sachen/Dinge, die für Ottonormalverbraucher mitunter als Privatanschaffung nicht immer ganz preiswert und auch nicht an jeder Ecke zu finden sind. Problem dabei, wenn man es als ein Stück kauft/besorgt etc., geht das mitunter schon ins Geld. Von daher für viele eben ein Ausschlußkriterium. Wenn man aber Events veranstaltet, hat man logischerweise mehrere Knackis, die man nach Möglichkeit auch alle gleich "einkleiden" möchte, damit sich niemand benachteiligt fühlt. Bedeutet, man kauft/besorgt Stückzahlen, die dann in Summe Beträge jenseits von Gut und Böse erreichen. Kurzum, wir wollen den Knackis ein schönes Event/Erlebnis bieten, mit Equipment, was sie sonst nicht haben können. Oder anders gesagt, eventuelle Überschüsse werden zur Erweiterung der Spielmöglichkeiten verwendet, was die Knackis erfahrungsgemäß auch sehr zu schätzen wissen.
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jail



Anmeldungsdatum: 01.09.2012
Beiträge: 778
Wohnort: nahe Helmstedt

BeitragVerfasst am: Do Mai 31, 2018 8:46 pm    Titel: Re: Knastevents Antworten mit Zitat

cuffs77 schrieb, daß auch der Knastbus finanziert werden möchte.

Ergänzend dazu merke ich an dieser Stelle an, daß es sich nur um Steuer, Versicherung, TÜV und ASU handelt und nicht etwa um Ankauf, allgemeinen Unterhalt oders Reparaturen.

Schön finde ich zudem, daß immerhin bemerkt wurde, daß ich aus Zeitnot im März die dringend notwendige Reparatur des Seitentürscharniers bei starkem Frost durchführen mußte; mir zudem in die rechte Daumen-Fingerbeere flexte ...

Da auch ich eher im unteren Einkommenssegment angesiedelt bin, wäre es, wie flx so schon schrieb, leichtfertig von mir, würde ich die Kostenneutralität des Betriebes aus dem Blick verlieren.

Zu den Uniformen noch, eigentlich wurde ja schon genug geschrieben:
Man braucht für 10 Leute etwa 20 Uniformen, denn die Menschen fallen recht unterschiedlich aus und man braucht von S bis 4XL die ganze Bandbreite, wie auch bei den Schuhen.

QueeandJiggys Einwand, daß ich auf dem Event ja Spaß habe, ist berechtigt.
Ohne diesen Spaß an der Freude würde ich mir wohl sonst nicht eine Arbeitszeit von 16 Stunden zzgl 8 Stunden Bereitschaftsdienst bei Nacht antun, zudem ich ja auch gerne selbst auf der passiven Seite stehe - Verzeihung - sitze.

Verständnis für Probleme beim Aufbringen der Teilnehmerinnenbeiträge habe ich persönlich voll und ganz.
Eine schnelle Lösung hingegen habe ich nicht respektive nur im kleinen Rahmen; meistens zu meinen persönlichen Lasten.



Es hätte mich übrigens wirklich sehr gefreut, wenn sich eine Enthusiastengruppe oder eine solvente Einzelperson für den Erhalt des silbernen Knastbusses von cuffs77 gefunden hätte, um diesen vor der "Entwidmung" und - in unserem Sinne - Zerstörung zu bewahren.
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