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Alternative für Schraubverschluss
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MacGyver



Anmeldungsdatum: 28.12.2009
Beiträge: 117
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: Mo Okt 31, 2011 9:46 am    Titel: Alternative für Schraubverschluss Antworten mit Zitat

Es gibt viele Fesseln, die einen Schraubverschluss haben. Die Schrauberei ist
in der Praxis aber ziemlich umständlich und es ist auch total unrealistisch,
dass ein "Gefangener" ewig stillhält, bis man das Ding zugezwirbelt hat.

Bei Fesseln mit dicken Schrauben (Durchmesser ca. 0,5 cm) sollte es doch
möglich sein, statt der Schraube etwas anderes einzuführen - ich stelle mir
da einen Stift vor, den man einführen kann und der dann einrastet, wo also
nach dem Einsetzen z.B. eine Feder einen Keil rausdrückt und den Stift im
Loch hält. Zu entfernen wär das Ding mit einem "Schlüssel", der die Feder wieder "einzieht".

Gibts so was irgendwo bereits oder hab ich da jetzt was Neues erfunden?
Falls es das schon gibt: wo bitteschön kann ich das kaufen?
Falls es das noch nicht gibt: wo könnte man einen Prototyp in Auftrag geben?
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CaptainJoe



Anmeldungsdatum: 02.02.2008
Beiträge: 204
Wohnort: Kiel

BeitragVerfasst am: Mo Okt 31, 2011 2:54 pm    Titel: Re: Alternative für Schraubverschluss Antworten mit Zitat

MacGyver hat folgendes geschrieben:
Es gibt viele Fesseln, die einen Schraubverschluss haben. Die Schrauberei ist
in der Praxis aber ziemlich umständlich und es ist auch total unrealistisch,
dass ein "Gefangener" ewig stillhält, bis man das Ding zugezwirbelt hat.


Wenn du dem Gefangenen eine Kanone an die Schläfe hälst, wird er schon lange genug stillhalten Twisted Evil
Und wenn du dann zum Schrauben einen kleinen Akkuschrauber nimmst, geht das auch recht schnell Wink

Bei den meisten dieser Fesseln kannst du bei der Bestellung angebeben, ob du sie mit einem Schraubverschluß oder einem Blockschloß haben willst. Ansonsten ist ja der Darby-Verschluß ziemlich genau das, was dir vorschwebt...

Joe.
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MacGyver



Anmeldungsdatum: 28.12.2009
Beiträge: 117
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: Mo Okt 31, 2011 4:45 pm    Titel: Gut, ... Antworten mit Zitat

das ist vielleicht eine Lösung bei einem Neukauf -
mir geht's aber eher darum, wie man Fesseln,
die einen klassischen Schraubverschluss haben,
auf möglichst einfache Weise aufpeppen kann -
und zwar ohne daran herumschweißen zu müssen:
indem man die "normalen" Schrauben durch etwas
"Intelligenteres" ersetzt ...
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MartinStgt



Anmeldungsdatum: 14.02.2010
Beiträge: 997

BeitragVerfasst am: Mo Okt 31, 2011 6:56 pm    Titel: Re: Alternative für Schraubverschluss Antworten mit Zitat

MacGyver hat folgendes geschrieben:
Es gibt viele Fesseln, die einen Schraubverschluss haben. Die Schrauberei ist in der Praxis aber ziemlich umständlich und es ist auch total unrealistisch, dass ein "Gefangener" ewig stillhält, bis man das Ding zugezwirbelt hat.


Viele Fesseln...? Ich kenne nur ein Modell, nämlich die primitiven französischen Leichtmetall-Fußschellen, die ich vor einer Schweinezeit für geraumes Geld - oder umgekehrt - auf einer Messe erworben habe. Welche denn noch? Darbys, die man ja in der Regel nicht reinschrauben muss, sind ja nicht gemeint. Ich nehme an, dass du nicht von irgendwelchen pakistanischen "Neukreationen" sprichst, denn die dürften wohl kaum im offiziellen - oder kriminellen - Einsatz sein, siehe deinen Hinweis auf die potentielle Renitenz der Zielperson.
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Klaus



Anmeldungsdatum: 30.06.2004
Beiträge: 952
Wohnort: alte Vulkanschlote in der Nähe

BeitragVerfasst am: Mo Okt 31, 2011 8:54 pm    Titel: Antworten mit Zitat

vielleicht
http://www.fesselmuseum.de/blattfeder.html#main
oder
http://www.fesselmuseum.de/ring4892.html#main
sowas?

Grüße
Klaus
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Andy58



Anmeldungsdatum: 23.07.2006
Beiträge: 3580
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Mo Okt 31, 2011 9:42 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
oder so etwas. Fetters hatte statt der Inbusschrauben, die übrigens unverlierbar in einer Kappe eingeschlossen waren, so daß man die Schrauben auch nicht entfernen konnte, auch einmal eine Serie "Quicklock" der gleichen Eisen. Statt der Schrauben waren die Körper von Vorhängeschlössern ausgeschweißt, das Stück vom Bügel, das darin einschnappt ist jetzt im anderen Teil der Schelle. Zuschnappen reicht, zum Öffnen braucht man den Zylinderschlüssel für das Schloß. Das ist auch einigermaßen sicher, shimmen mit einem dünnen Blech kann man nicht, da man an den Schnappmechanismus nicht heran kommt, man müßte also schon das Schloß klassisch picken. Soweit ich weiß, gibt es diese Serie aber nicht mehr.

Wer Schweißen kann, kann aber solche Schellen entsprechend umbauen. Die Kappe mit der Schraube muß entfernt werden, evtl. die Löcher aufgebohrt werden, dann vom Vorhängeschloß (es sollte einen Stahlkörper haben, damit man es besser anschweißen kann) den Bügel im geöffneten Zustand absägen, das gerade Stück, das ins Schloß schnappt absägen, ins Schloß stecken, Schelle schließen und das Schloß und den Bügelrest im beiden Schellenteilen festschweißen. Es ist machbar, aber doch ziemlich aufwendig, da man schweißen muß.

Ein Spreizfederverschluß wäre wohl auch machbar, ist aber mindestens genau so aufwendig, außerdem besteht immer die Gefahr, daß die Spreizfedern nach einiger Zeit abbrechen. Das passiert bei den historischen Schellen leider auch oft, z.B. auch bei meinen: hier und hier
_________________
Gruß
Andy

Leiter des Instituts für kulturhistorische Forschung, Fachbereich metallische Rückhalteeinrichtungen mit angeschlossener Manufaktur Wink
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MacGyver



Anmeldungsdatum: 28.12.2009
Beiträge: 117
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: Di Nov 01, 2011 11:24 am    Titel: Beispiel Antworten mit Zitat

Meine Frage bezog sich auf Fälle wie z.B. diesen hier:



Ich möchte die Schraube durch etwas Geschickteres ersetzen.
Die Schelle selbst will ich nicht umbauen.
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thf112



Anmeldungsdatum: 19.02.2007
Beiträge: 209
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: Mi Nov 02, 2011 4:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hm,
kommt darauf an wie groß man die Löcher aufbohren kann. Dann könnte man nämlich einen Bolzen (selbstgemacht) in Form einer Langen Schraube ohne Gewinde einführen, das am einen Ende eine Verdickung (z.B. Schraubenkopf) und auf der anderen Seite ein Loch in der Stange hat. Dort könnte man ein Schloß einhängen.
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MacGyver



Anmeldungsdatum: 28.12.2009
Beiträge: 117
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: So Nov 06, 2011 10:23 am    Titel: ... Antworten mit Zitat

@ thf112: Es wäre nicht sonderlich ästhetisch, wenn da ein Vorhängeschloss nachbaumelt.

Das Schöne an den Schrauben ist ja, dass sie mehr oder weniger unsichtbar
in den Schellen verschwinden. Diesen Vorteil möchte ich nicht aufgeben.
Ich stelle mir Stifte vor, die man zwar leicht reinstecken kann, die aber dann,
wenn sie im Schloss sind, irgendwie "aufpoppen" und nicht mehr einfach so rausgehen,
ohne dass man sie mit dem richtigen Schlüssel wieder entfernt.
Wo kriege ich solche Dinger her?
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thf112



Anmeldungsdatum: 19.02.2007
Beiträge: 209
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: So Nov 06, 2011 12:29 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
"aufpoppen"


Question Question Question

Wie soll man den irgendeine Technik in einer M5er oder in einer M6er Schraube, oder von mir aus auch Bolzen, unterbringen?

Was mir noch einfallen würde wären noch Steckschlösser. Dazu müßtes du aber die Löcher aufwändig mit Schlitzen versehen.
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Andy58



Anmeldungsdatum: 23.07.2006
Beiträge: 3580
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: So Nov 06, 2011 1:19 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich sehe das auch so, es würde sehr aufwendig werden. Man kann die Löcher so aufbohren, daß das Gewinde weg ist, auf der Seite, wo nicht der Schraubenkopf reingeht, muß das Loch ca. 1mm weiter aufgebohrt werden, bis zum Mittelstück. Statt einer Schraube kommt ein Bolzen rein, man kann dafür eine Maschinenschraube nehmen, deren Gewinde nur am Anfang ist und der Rest bis zum Schraubenkopf ohne Gewinde ausgeführt ist. Das Teil passend kürzen, am Ende einen Schlitz reinfräsen und dort so eine Nase ähnlich wie bei der Hamburg Acht reinsetzen. Das erfordert das Anfertigen der passenden Nase, einer Querbohrung den Bolzen als Achse und irgendwie muß auch noch eine Feder rein, die diese Nase herausdrückt. Zum Aufschließen muß man sich ein passendes Rohrstück anfertigen, dessen Außendurchmesser in die erweiterte Bohrunf paßt und in die innere Bohrung muß der Bolzen passen, damit drückt man dann die Nase weg.

Das ist eine Arbeit für wahrscheinlich mehrere Tage (zumindest für die ersten Exemplare) und man braucht auch einiges an besserem Werkzeug, vor allem einen guten Bohrständer., am besten auch eine Fräse. Ich würde den Aufwand nicht treiben, der kostet auch einiges, stattdessen gibt es bei Axsmar auch sehr schöne Edelstahlreifen mit dem "Clickverschluß", die wesentlich besser aussehen (keine Hülsen für die Schrauben) und auch schon "ready for use" sind... Da würde ich etwas sparen. Zwei mit einem Kettenglied verbundene Schellen macht Axsmar ganz sicher auch auf Anfrage.
_________________
Gruß
Andy

Leiter des Instituts für kulturhistorische Forschung, Fachbereich metallische Rückhalteeinrichtungen mit angeschlossener Manufaktur Wink
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DS-Stahl



Anmeldungsdatum: 10.05.2005
Beiträge: 654
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Mo Nov 07, 2011 10:58 pm    Titel: Antworten mit Zitat

thf112 hat folgendes geschrieben:

Wie soll man den irgendeine Technik in einer M5er oder in einer M6er Schraube, oder von mir aus auch Bolzen, unterbringen?


Hallo,

z.B. so wie die verschließbaren Kettenglieder (6mm) vom Eisen Jörg. Der Klickverschluss (in 4mm Flachstahl) von Axsmar wurde ja schon genannt.

Gruß
DS-Stahl
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DS-Stahl



Anmeldungsdatum: 10.05.2005
Beiträge: 654
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Mo Nov 07, 2011 11:06 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Andy58 hat folgendes geschrieben:

oder so etwas. Fetters hatte statt der Inbusschrauben, die übrigens unverlierbar in einer Kappe eingeschlossen waren, so daß man die Schrauben auch nicht entfernen konnte, auch einmal eine Serie "Quicklock" der gleichen Eisen.


Hallo,

danke dir. Die habe ich jahrelang in einem Münchner Laden immer wieder angeschaut und doch nicht gekauft.


Gruß
DS-Stahl
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MartinStgt



Anmeldungsdatum: 14.02.2010
Beiträge: 997

BeitragVerfasst am: Mo Nov 07, 2011 11:38 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mach doch folgendes: Du nimmst eine passende Schraube und feilst oder drehst das Gewinde so weit ab, bis unten etwa zwei Windungen übrigbleiben, auf Höhe des Gewindes im unteren Schellenbogen. Die Schraube schlitzt du von unten mit einer Säge oder einer Fräse auf, sodass zwei schmale Füße übrig bleiben, die durch die natürliche Elastizität von Metall als Feder fungieren. Die kannst du einfach rein drücken. Zur Herausnahme brauchst du nur von oben noch ein Loch für einen Schlüssel längs der Schraubenachse bohren, bei genügendem Durchmesser brauchst du nicht mal Schlitze für die beiden Bärte des Schlüssels. Die Haken sind ziemlich weit unten und können auch anders geformt sein, sie können von außen oder von unten in geeignete Schlitze oder Löcher eingesetzt werden. Mit einem Dreh gehen beide Federn zurück, sodass die Schraube nach oben abgehoben werden kann. Kannst ja oben noch eine Art Griff anbringen zum Rausziehen.
Shocked Confused


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thf112



Anmeldungsdatum: 19.02.2007
Beiträge: 209
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: Di Nov 08, 2011 10:51 am    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Hallo,

z.B. so wie die verschließbaren Kettenglieder (6mm) vom Eisen Jörg. Der Klickverschluss (in 4mm Flachstahl) von Axsmar wurde ja schon genannt.

Gruß
DS-Stahl


ebenfalls Hallo Very Happy
Da hasse recht, aber M6 hat grade mal ein Kern von 5mm. und dann sind wir wieder beim Aufbohren der Schellchen oder Anschweißen von irgendwelchen Bolzen. Mal abgesehen davon muß man ja auch an den Verschlußmechanismus rankommen. Den Klickverschluß von Axmar habe ich grade nicht or Augen, meine aber, dass da der Flachstahl aber ausreichend Breite vorweisen kann.
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