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Fessel-Quartett oder Handschellen-Quartett
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Andy58



Anmeldungsdatum: 23.07.2006
Beiträge: 3558
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Mi Okt 28, 2009 6:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich hatte mal vor einiger Zeit Schlagversuche mit meiner Hiatt-Thompson gemacht, da ist es nicht schade drum, wenn die darunter gelitten hat. Die war so nicht auf zu bekommen. Ich hatte aber nur auf den Teppichboden geschlagen nicht auf Stein. Hinzu kommt noch, daß die Hiatt-Thompson nur aus dem relativ leichten Gußmaterial gemacht ist, also ist auch der BOlzen leichter und hat entsprechend weniger Trägheit. Bei einer originalen Darby auf hartem Stein kölnnte es schon eher klappen, hängt auch davon ab, wie stark die Feder noch ist.

Auf jeden Fall kann man mindestens genau so leicht den Doublelock von Standardhandschellen herausschlagen, dann kann man sie mit sehr vielen Gegenständen shimmen: dünnes Blech, dünne Kunstsoffstreifen, Nadeln, plattgedrückte Kugelschreiberminen oder auch passend gefaltetes Papier, selbst damit klappt es manchmal. Bei Darbys muß man wohl etwas härter schlagen, dafür muß man Standardschellen noch shimmen, daher würde ich Standardschellen höchstens eine Stufe höher einstufen. IMHO Wink
_________________
Gruß
Andy

Leiter des Instituts für kulturhistorische Forschung, Fachbereich metallische Rückhalteeinrichtungen mit angeschlossener Manufaktur Wink
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handschellenchris



Anmeldungsdatum: 09.09.2006
Beiträge: 890

BeitragVerfasst am: Mi Okt 28, 2009 11:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich halte Darbies für sicherer als Standardhandschellen (selbst mit gesetzten Douple-Lock). Der Douple-Lock geht leichter raus und wenn er einmal draußen ist, springt er auch nicht mehr zurück durch eine Feder. Die Darbies schließen sich quasi immer wieder. Daher muss man sie in diesem Moment, in dem der Bolzen zurückgeht auch genug weit öffnen, sonst rastet der Bolzen wieder ein.

Das Shimmen ist ja dann eher Zugabe ohne nennwerten Aufwand
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Klaus



Anmeldungsdatum: 30.06.2004
Beiträge: 948
Wohnort: alte Vulkanschlote in der Nähe

BeitragVerfasst am: Do Okt 29, 2009 12:41 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Ich denke da nochmal darüber nach.

Ist wahrscheinlich nicht ohne Grund, daß beim Anbieten von Darbies gerne auf die Eigenschaft "stramme Feder" hingewiesen wird.

Gruß

Klaus
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handschellenchris



Anmeldungsdatum: 09.09.2006
Beiträge: 890

BeitragVerfasst am: Do Okt 29, 2009 5:54 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Bitte, nur als persönliche Meinung zu verstehen

Habe aber den Eindruck, dass du diese gerne hören möchtest
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unimuc



Anmeldungsdatum: 24.04.2004
Beiträge: 4188
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Do Okt 29, 2009 8:30 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

wirklich eine schoene Idee, fehlt nur noch eine Firma, die das auf echte Spielkarten druckt. Mal bei http://www.spielkartendruckerei.com/ (erster Anbieter den ich jetzt spontan fand, es darf gerne nach weiteren gesucht werden) anfragen, ob die auch komplett selbst gestaltete Vorderseiten koennen? Rolling Eyes

Zum Inhalt... also ueber die Sicherheit kann man sicher viel diskutieren... aber problematischer ist wohl die Stueckzahl angabe. Wie waere es stattdessen mit einer Angabe Schaetzwert? Darueber kann man sicher auch viel streiten, aber ich denke da kann man schon jedem Stueck irgendeine Phantasiezahl anhaften...

Unimuc
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Klaus



Anmeldungsdatum: 30.06.2004
Beiträge: 948
Wohnort: alte Vulkanschlote in der Nähe

BeitragVerfasst am: Do Okt 29, 2009 9:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

handschellenchris hat folgendes geschrieben:
Bitte, nur als persönliche Meinung zu verstehen

Habe aber den Eindruck, dass du diese gerne hören möchtest

Durchaus. Dein Eindruck täuscht Dich nicht Wink

Was mich halt damals an der Schilderung beeindruckte, war halt dieses auf einen Gegenstand geeigneter Konsistenz hauen, vielleicht sogar nur an die Wand, und auf ist. So ganz ohne Werkzeug. Mit Draht als Werkzeug eine Spirale drehen, unter geeignetem Drehen ins Loch fädeln, und dann mit einem trockenen Ruck dran ziehen. Das soll bei der Darby auch funktionieren.

Gruß

Klaus
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Klaus



Anmeldungsdatum: 30.06.2004
Beiträge: 948
Wohnort: alte Vulkanschlote in der Nähe

BeitragVerfasst am: Do Okt 29, 2009 9:59 pm    Titel: Antworten mit Zitat

unimuc hat folgendes geschrieben:
wirklich eine schoene Idee, fehlt nur noch eine Firma, die das auf echte Spielkarten druckt. Mal bei http://www.spielkartendruckerei.com/ (erster Anbieter den ich jetzt spontan fand, es darf gerne nach weiteren gesucht werden) anfragen, ob die auch komplett selbst gestaltete Vorderseiten koennen? Rolling Eyes

Erstmal lasse ich das als beta, bis wir das etwas durchgekaut haben. Wegen der Quartettrealisierung allgemein hatte ich schon auf der Boundcon mit den Leutchen vom Bondagequartett geplaudert, die haben z.B. von der Schwierigkeit berichtet, geeignete Plastikschachteln für die Quartettkarten aufzutun. Die klangen durchaus hilfsbereit.

Zitat:
Zum Inhalt... also ueber die Sicherheit kann man sicher viel diskutieren...

Gerne!

Zitat:
aber problematischer ist wohl die Stueckzahl angabe. Wie waere es stattdessen mit einer Angabe Schaetzwert? Darueber kann man sicher auch viel streiten, aber ich denke da kann man schon jedem Stueck irgendeine Phantasiezahl anhaften...

Bleibt wohl wenig anderes übrig, als Phantasiezahlen zu schätzen. Schön wäre es schon, wenn man nicht um einen Faktor 100 danebenläge Embarassed und zumindest die Relationen halbwegs korrekt reproduziert.

Zur Kartenrückseite? Irgendwas neutrales, oder ggf. auch was thematisches. Muß ja nicht der Schellenhaufen vom Boundconprospekt sein Cool

Gruß

Klaus
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Andy58



Anmeldungsdatum: 23.07.2006
Beiträge: 3558
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Do Okt 29, 2009 11:44 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
also von den Schätzpreisen lassen sich wohl für fast jedes Objekt gute Schätzwerte finden. Von historischen Schellen orientiert man sich an den letzten Ebay-Auktionen, wo sie verkauft wurden. Beim Oregon Boot kann man bei handcuffs.org unter "recent auctions" einen versteigerten Oregon Boot finden, ich weiß den Preis jetzt nicht, er war auf jeden Fall mehrere 1000 Dollar. Von neuen Schellen lassen sich entweder Preise finden oder man kann ähnliche Produkte finden (z.B. hat SM-Factory auch so eine Kreuxcuff, der Preis dürfte ähnlich sein). Meine alten Fußschellen (1861) haben mich ca. 50 Euro bei Ebay gekostet, allerdings stark verrostet, besonders das Schloßinnere und ohne Schlüssel. In gutem Zustand mit Originalschlüssel haben solche Schellen auch schon einmal 600 Euro erzielt.

Meine HS105 kostet 500 Euro, Luisa müßte noch sagen, was ihre massiven Fußschellen gekostet haben, das sind dann aber nur die Herstellungskosten.
_________________
Gruß
Andy

Leiter des Instituts für kulturhistorische Forschung, Fachbereich metallische Rückhalteeinrichtungen mit angeschlossener Manufaktur Wink
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Klaus



Anmeldungsdatum: 30.06.2004
Beiträge: 948
Wohnort: alte Vulkanschlote in der Nähe

BeitragVerfasst am: Fr Okt 30, 2009 2:25 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Andy58 hat folgendes geschrieben:
Hallo,
also von den Schätzpreisen [...]
Hallo Andy,

Mistverständnis. Preise möchte ich keine auf die Karten schreiben.

Bei den Zahlen geht es mir um Stückzahlen, und geschätzten Zahlen deswegen, weil ich vermute, daß die Hersteller solche Daten aus dem Bereich Geschäftsdaten nicht ganz so freigiebig kommunizieren.

Gruß

Klaus
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handschellenchris



Anmeldungsdatum: 09.09.2006
Beiträge: 890

BeitragVerfasst am: Fr Okt 30, 2009 3:41 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Was wäre, wenn man die Stückzahl durch Verwendung ersetzt

z.B. bei der Polizei in Bayern von 1960-1970
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Klaus



Anmeldungsdatum: 30.06.2004
Beiträge: 948
Wohnort: alte Vulkanschlote in der Nähe

BeitragVerfasst am: Fr Okt 30, 2009 5:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat

handschellenchris hat folgendes geschrieben:
Was wäre, wenn man die Stückzahl durch Verwendung ersetzt

z.B. bei der Polizei in Bayern von 1960-1970

Ist am Baujahr zu nahe dran (zweite Zeile), und außerdem ist ein Bereich im Supertrumpf interpretationsfähig (ab, bis, Dauer?).

Gruß Klaus
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unimuc



Anmeldungsdatum: 24.04.2004
Beiträge: 4188
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Fr Okt 30, 2009 6:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

Klaus hat folgendes geschrieben:
Mistverständnis. Preise möchte ich keine auf die Karten schreiben.

Warum nicht? Ich denke dafuer kann man doch deutlich konkretere Werte als fuer die Stueckzahl angeben, fuer ein Trumpf-Quartett ist es ja wenig zielfuehrend wenn man fuer viele Stuecke nur die Angaben "einige 10.000" und "einige 100.000" hat... Und irgendwie denke ich ist ein Schaetzpreis auch ne interessantere Angabe als die Stueckzahl...

Unimuc
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Kassiopeia



Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 201
Wohnort: Süd Niedersachsen

BeitragVerfasst am: Fr Okt 30, 2009 9:22 pm    Titel: Antworten mit Zitat

... + Rubrik: Zuverlässigkeit, Usability

Klaus... schön machst du das Wink
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handschellenchris



Anmeldungsdatum: 09.09.2006
Beiträge: 890

BeitragVerfasst am: Sa Okt 31, 2009 10:11 am    Titel: Antworten mit Zitat

Klaus hat folgendes geschrieben:
handschellenchris hat folgendes geschrieben:
Was wäre, wenn man die Stückzahl durch Verwendung ersetzt

z.B. bei der Polizei in Bayern von 1960-1970

Ist am Baujahr zu nahe dran (zweite Zeile), und außerdem ist ein Bereich im Supertrumpf interpretationsfähig (ab, bis, Dauer?).

Gruß Klaus


Ich sehe die Karten eher als Information - über die Angabe könnte man indirekt auf die Stückzahl schließen

Jeder Sheriff in der USA ist irgendwie mehr als eine Spezialeinheit in Deutschland z.B.
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Andy58



Anmeldungsdatum: 23.07.2006
Beiträge: 3558
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Sa Okt 31, 2009 11:32 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
was spricht denn gegen den (geschätzten#) Wert? Sowie tich mich erinnere, war der auch in einigen Autoquartetts eine Angabe. (so etwa Baujahr, Höchstgeschwindigkeit, 0-100km/h, PS, Hubraum, Preis).

Da die Stückzahlen wohl kaum wirklich ermittelbar und in den meisten Fällen auch nicht einmal schätzbar sind (das geht nur bei Einzelstücken oder Schellen mit Seriennummern), fiele mir außer dem Wert noch eine eher technische Eigenschaft ein: Die verstellbarkeit in der Größe. Dabai mißt man am besten das Längenverhältnis größter/kleinster Durchmesser in der Richtung, in der dieser Unterschied am größten ist. Nicht verstellbare Schellen ergeben einen Wert von 1.0, eine Peerless vielleicht irgendwas zwischen 1.4 und 1.6 oder so. Auf jeden Fall kann man diese Werte sehr genau ermitteln und sind fürs Supertrumpfspielen auch gut geeignet.

Nur bei den Wurstschneidern wage ich eine Schätzung der Stückzahlen zu wagen: es dürften zumindest gefühlt wohl inzwischen mehr als Menschen auf der Erde sein Rolling Eyes Laughing Laughing Laughing
_________________
Gruß
Andy

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