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Andy58



Anmeldungsdatum: 23.07.2006
Beiträge: 3517
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Fr Jun 08, 2007 12:49 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
Plastikteile sind bei den meisten Handschellen zum Glück keine vorhanden, es gibt allerdings durchaus Ausnahmen: ASP; die Cuffmax-Hochsicherheitsschellen (z.B: Peerless710) oder Trilockvon meinen ca. 30 Handschellen sind es ganze 3 mit Kunsttoffanteil.

Da ich gebrauchte Schellen immer mit WD-40 behandle, dürfte das wohl so gut wie eine Wäsche sein, icj mache mir das doch relativ wenig Sorgen. Und ich habe auch noch nicht davon gehört, daß nach Usertreffen irgendwelche Probleme auftauchten und auch keine Probleme mit gekauften Schellen hatte.

Im Polizeieinsatz, wo Handschellen evtl. innerhalb kurzer Zeit auch mehreren unterschiedlichen Leuten angelegt werden, könnte das schon problematischer werden.
_________________
Gruß
Andy

Leiter des Instituts für kulturhistorische Forschung, Fachbereich metallische Rückhalteeinrichtungen mit angeschlossener Manufaktur Wink
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EdelStahl



Anmeldungsdatum: 25.03.2006
Beiträge: 245
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Fr Jun 08, 2007 2:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

thf112 hat folgendes geschrieben:

aber auch Keime, die im Sekret mit eintrocknen und so mehrere Wochen und länger überleben können. Aber wie das im Leben so ist, müssen diese aber auch in Deinen Körper eindringen, was aber nur durch Kontakt mit Schleimhäuten, direkten Kontakt mit Verletzungen oder durch Inhalation passieren kann.
Also nicht ganz so einfach.


Doch, schon einfach, denn durch "Spielen" entstehen durchaus manchmal kl. Verletzungen wie minimal blutende Hautabschürfungen - ist dann quasi der "Eingang" für Viren und Bakterien aller Art.


Das von dir erwähnte "Abkochen" ist natürlich auch eine gute Möglichkeit. Zudem wird auch da der Schmutz recht gut gelöst - aber nur, wenn das Wasser wirklich kocht und die aufsteigenden Luftbläschen den Dreck losreissen.

Gruß

EdelStahl
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dancingcane



Anmeldungsdatum: 11.05.2007
Beiträge: 2809
Wohnort: ca. 65km vor den Toren Hamburgs

BeitragVerfasst am: Fr Jun 08, 2007 4:57 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Was gab es denn gestern Abend zu essen: Cllejuso 12 D aldente mit einem Schuß WD 40 und einem Hauch Desinfektionslösung Laughing

Und dabei fing es ganz harmlos an. Cool

Man sollte wirklich mal einen Bereich "Pflegetipps" aufmachen. Langsam wird es unübersichtlich. Nur wer hat die Muse und macht den Anfang? Freiwillige vor Idea

Andy58 hat folgendes geschrieben:
Im Polizeieinsatz, wo Handschellen evtl. innerhalb kurzer Zeit auch mehreren unterschiedlichen Leuten angelegt werden, könnte das schon problematischer werden.


Ich glaube nicht das die Handschellen nach dem Einsatz besonders für den nächsten Benutzer behandelt werden. Nicht jeder randaliert und fügt sich dadurch Verletzungen zu die zu einer Gefahr anderer wird.
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Enris



Anmeldungsdatum: 31.08.2004
Beiträge: 6054
Wohnort: SWP

BeitragVerfasst am: Sa Jun 09, 2007 9:18 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo auch,

dancingcane hat folgendes geschrieben:
Ich glaube nicht das die Handschellen nach dem Einsatz besonders für den nächsten Benutzer behandelt werden. Nicht jeder randaliert und fügt sich dadurch Verletzungen zu die zu einer Gefahr anderer wird.

In Deutschland wohl nicht. In den Vereinigten Staaten gibt es das. Auch nach einem Transport eines Verdächtigen im Polizeiwagen müssen Autositz, Handschellen usw. desinifiziert werden (den Artikel finde ich leider nicht mehr).

Die nehmen die Unschuldsvermutung und damit die Schutzbedürftigkeit von in Gewahrsam genommenen Leuten sehr ernst. Immerhin sind dort heftige Schmerzensgelder drin. Vor der eigentlichen Problematik verschließen aber m.E. unsere Behörden die Augen.

Viel Vergnügen
Enris
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EdelStahl



Anmeldungsdatum: 25.03.2006
Beiträge: 245
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Sa Jun 09, 2007 11:52 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

dancingcane hat folgendes geschrieben:
]
Ich glaube nicht das die Handschellen nach dem Einsatz besonders für den nächsten Benutzer behandelt werden. Nicht jeder randaliert und fügt sich dadurch Verletzungen zu die zu einer Gefahr anderer wird.


viele Leute gehen immer davon aus, dass Blut im Spiel sein muss. Das ist jedoch nicht richtig. Krankheitserreger finden sich auch in Aussscheidungen (Urin, Kot), im Speichel und in der Umgebung (Erde usw.).

Eine Handschelle, die vorher z.B. auf der Erde gelegen hat, kann z.B. Wundstarrkrampferreger tragen, die Handschellen, mit denen vorher ein "Gammelfleischhändler" verhaftet wurde, kann Salmonellen etc. beinhalten usw.

Zum Glück sind die meisten Erreger an der Luft nicht lange haltbar, aber es gibt auch welche, die sind sehr resistent gegen Umwelteinflüsse wie Wärme, Trockenheit usw.

Das gemeine ist, dass man Erreger nicht sieht, d.h. auch eine scheinbar "saubere" Oberfläche kann ganz schön verschmutzt sein.

Ich bin Desinfektions-Fanaktiker, aber eine gewisse Grundreinigung schadet nicht - zumal gebrauchte Handschellen diese eh oft nötig haben. Ob kochendes Wasser oder Desi-Ultraschallbad ist fast schon egal. Sauber (in zweierlei Sicht) macht´s jedenfalls.

Gruß

EdelStahl
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Enris



Anmeldungsdatum: 31.08.2004
Beiträge: 6054
Wohnort: SWP

BeitragVerfasst am: Sa Jun 09, 2007 6:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo auch,

EdelStahl hat folgendes geschrieben:
Ob kochendes Wasser oder Desi-Ultraschallbad ist fast schon egal. Sauber (in zweierlei Sicht) macht´s jedenfalls.

Also verkehrt ist das nicht. Man hat ja nicht unbedingt einen echten Steri zuhause, in den man die Teile für eine bestimmte Zeit legen kann. In Krankenhäusern/Arztpraxen werden Instrumente bei 130 oder 140° C sterilisiert. Ich denke, Handschellen sollten das abkönnen. Das Ergebnis wäre auf jeden Fall sauber und sauber Wink.

Eigentlich müsste doch auch ein haushaltsüblicher (äh, ich hab' keinen Embarassed) Dampfreiniger gehen, oder?

Viel Vergnügen
Enris
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thf112



Anmeldungsdatum: 19.02.2007
Beiträge: 209
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: Sa Jun 09, 2007 8:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Enris meinte:
Zitat:
Eigentlich müsste doch auch ein haushaltsüblicher (äh, ich hab' keinen Embarassed) Dampfreiniger gehen, oder?


Keine schlechte Idee, ich halt auch mal nach einen wohnraumgeeigneten Hochdruckreiniger ausschau. Rolling Eyes

Glücklicherweise sind die meisten gefährlichen Keime auch relativ einfach terminierbar Cool.
Flächendesinfektionsmittel aus Apotheken helfen da schon ganz gut weiter. Außerdem, wie schon erwähnt, hilft Wasser mit Seife auch schon in den meisten Fällen. Wenn wir aber ganz sichergehen wollen, würde ich das Ganzkörperkondom empfehlen Very Happy
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Doc Brown



Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 2279
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: So Jun 10, 2007 12:36 am    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen, Fessler!

Enris hat folgendes geschrieben:
Hallo auch,
EdelStahl hat folgendes geschrieben:
Ob kochendes Wasser oder Desi-Ultraschallbad ist fast schon egal. Sauber (in zweierlei Sicht) macht´s jedenfalls.
Also verkehrt ist das nicht. Man hat ja nicht unbedingt einen echten Steri zuhause, in den man die Teile für eine bestimmte Zeit legen kann. In Krankenhäusern/Arztpraxen werden Instrumente bei 130 oder 140° C sterilisiert. Ich denke, Handschellen sollten das abkönnen.


Die Sterilisation (nicht: Desinfektion!) erfolgt im medizinischen Bereich nicht nur bei erhöhter Temperatur, sondern auch unter 1-2 bar Druck im Wasserdampf. Eine Sterilisation ist bei HS aber sicher nicht erforderlich.

Ich habe ber auch schwere Bedenken, ob HS bei 130 / 140 Grad Heißluft wirklich ein langes Leben haben. Ich denke, daß allein die Ausdehnung in der Hitze (und umgekehrt) vor allem der beweglichen und fragilen Schloßmechanik sehr zusetzen dürfte.
Zudem zeigen Metalle durch diese Behandlung häufig im Laufe der Zeit Verfärbungen und dabei denke ich noch nicht mal an die "Schiffsrehling" gespritzen oder bunt eloxierten (?) Modelle.

Ganz bestimmt ist im berufsbedingten Einsatz eine Desinfektion kein Fehler, nur sollte das Desinfektionsmittel auch nicht ins Schloß kommen, da diese Mittel i. d. R. fettlöslich sind.

Aber man sollte die Kirche im Dorf lassen.
Sicher hat das gewöhnliche Klientel Gehandschellter eine höhere Infektionsrate (HIV, Hep B , C etc.) als der Bevölkerungsdurchschnitt, im Prinzip ist hier aber für eine Übertragung der direkte Austausch von Körperflüssigkeiten z. B. durch eine auch minimale Läsion in der Haut von Nöten. Daß das über die Oberfläche von HS (wenn nicht gerade deutlich erkennbar mit Blut oder Sekreten verunreinigt) möglich ist, halte ich für sehr konstruiert.
Ähnlich z. B. dem Risiko sich beim Festhalten an einer Haltestange in der Straßenbahn infizieren zu können, wenn zuvor ein "Keimträger" damit ebenfalls Kontakt hatte.

Da nehmen wir - sicher individuell unterschiedlich - ohne Nachzudenken andere Risiken in Kauf. Etwa beim Geschlechtsverkehr (wer verlangt hier einen HIV-Test?), bei Piercings, Tattoos etc. Wer kontrolliert bei letztgenannten Beispielen die Aufbereitung der Nadeln im Studio?


Doc Emmett Brown
_________________
Wer will, der kann. Wer nicht will, muß!
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dancingcane



Anmeldungsdatum: 11.05.2007
Beiträge: 2809
Wohnort: ca. 65km vor den Toren Hamburgs

BeitragVerfasst am: So Jun 10, 2007 12:37 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm, also kann ich davon ausgehen jetzt ein Gesundheitsrisiko für die Gesellschaft zu sein Question

Ich kaufe, entroste, reinige herkömmlich, öle, konserviere.
Ich sammel also nur, hänge ansschließend an die Wand. Gut, der eine oder andere testet schon mal, nur nicht so extrem, geht mehr um den Tragekonfort. Das habe ich früher mal exzessiver betrieben. Wer sich meinen Nick mal richtig übersetzt weiß warum. Nur diese Zeit ist vorbei.

Ich glaube nicht das man sich nur durch das Sammeln einen Seuchenherd heranzüchtet. Zumal es einige nicht so wild treiben das sie ihre Sammelstücke lange testen.

Das wäre so als ob man einen Oldtimer kauft, ihn gleich in alle Einzelteile zerlegt in den Geschirspüler oder Stirilisator legt, anschließend konserviert, zusammenbaut und neu schmiere.
Oder sich durch Dauerinfektion Sanostolkinder heranzüchte.

Ich denke das man es auch übertreiben kann. Klar, Sicherheit ist wichtig, aber der Schuß kann auch nach hinten losgehen.

Was macht ihr denn wenn euch ein Ebula-Virus heimsucht? Dicke Backen!!!

Meine bessere Hälfte würde sich bedanken wenn ich ihr jedes neue Sammelstück zum desinfinieren mit in die Firma gebe.

Leiden die natürlichen, oder besser gesagt die vorhandenen Schmierstoffe nicht darunter?
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MartinStgt



Anmeldungsdatum: 14.02.2010
Beiträge: 915
Wohnort: Großraum Stuttgart

BeitragVerfasst am: So Jul 27, 2014 12:07 am    Titel: Sparversion Antworten mit Zitat

Entschuldige bitte das Aufwärmen dieses alten Themas!

Es geht um die sogenannte "Sparversion", siehe Eingangsbeiträge. Ich habe mir vor Kurzem ein Exemplar dieser Variante beschafft und glaubte zunächst an ein Provisorium bzw. an einen Umbau und habe ihn selbst "korrigiert" indem ich einen Bolzen statt der Schraube eingesetzt habe. Erst danach erfuhr ich, dass das offenbar Standard war.

Nun jedoch fand ich diese Folge der Krimiserie "Der Alte" (also passend zu diesem Thema) aus den 80er Jahren, in dem die Mörderin gegen Ende genau solche Handschellen angelegt bekommt, diese also schon entsprechend alt sein müssen.

Übrigens erinnere ich mich an die Originalsendung und ich habe dann immer mal wieder erfolglos nach dieser Folge gesucht bzw. auf eine Wiederholung gehofft, zuletzt in Youtube, bis sie nun offenbar einer dort abgeladen hat! Die Details am Ende entsprechen genau meiner Erinnerung von damals, abgesehen von den genannten Einzelheiten der Handschellen.
_________________
Bis dann,
MARTIN

Ich sammel' Handschellen. Das ist was, was nicht von der Hand zu weisen ist...
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