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REVIEW: Segufix Bettfesseln

 
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PsychoSJ



Anmeldungsdatum: 30.08.2017
Beiträge: 13
Wohnort: Nordbayern

BeitragVerfasst am: Mi Sep 06, 2017 8:38 pm    Titel: REVIEW: Segufix Bettfesseln Antworten mit Zitat

Es gibt ja viele Bondage-Toys, die aus den USA kommen und wo ich echt immer denke: „Wow, die Amis haben echt einen Sinn für gute, wertige Sachen....“

Aber ein System aus Deutschland, genauer gesagt aus dem kleinen Jesteburg nahe Hamburg, ist den ganzen Zwangsjacken etc. schon voraus.

Segufix – wer kennt es nicht.

Und daher dieses Review, dass vor allem auf die Leute abzielt, die sich noch nicht damit befasst haben oder die vielleicht unschlüssig sind, ob sie sich es zulegen sollen oder einfach neugierig sind.

Ich muss ehrlich gestehen, mein Einstieg war auch eher holprig. Ich hatte irgendwo mal diese ominösen Bettgurte gesehen und daraufhin ein Konvulut (ja, nennen wir es mal so) an Segufix-Gurten in der Bucht erstanden. Ich erinnere mich, dass auf einigen Gurten „BKR Regensburg“ stand, also waren die wohl im oberpfälzischen Bezirkskrankenhaus im Einsatz, natürlich zu eher unerfreulichen Zwecken. Aber generell konnte ich die Langlebigkeit sehen, die Segufix nunmal hat.

Wieviel Leute dieses System, dem man das Alter schon ansah, schon in Zaum (und brav im Bett) gehalten hat, vermochte ich damals nicht zu sagen... es mussten etliche gewesen sein über all die Jahre.

Nur war es so, dass ich nicht wusste, was wie verbunden werden muss, was wo hingehört (und hatte auch nicht den Nerv dazu). Noch dazu waren die diversen Gurte in verschiedenen Zuständen und es fehlten einige Sachen und viele der Schlösser.

Für mich nur spanische Dörfer. So verkaufte ich das gebrauchte Segufix wieder und war erst einmal kuriert für Jahre.

Dann war ich aber auf Seiten wie qualitycontol.cc unterwegs, wo vor allem (unschuldige) Mädels mit Segufix am Bett festgeschnallt wurden und ich kam wieder in den Bann... ChristinaQ, eines der Models der Seite machte später die Seite „Teaseandthankyou“ und „Restraintservices“ auf, wo vor allem Männer festgeschnallt wurden. Langzeitbondage, Peniskäfige, etc. sind hier an der Tagesordnung, seit Christina zur Domina wurde.

Also kam ich wieder in die Versuchung und kaufte mir diesmal eine komplettes neues System (nach meinen eigenen Vorstellungen, aber dazu später mehr).

Die Qualität ist unschlagbar. Alles ist aus einem starken Baumwollgeflecht (und soweit ich weiß sogar vom TÜV geprüft) mit Ösen. In diese Ösen werden die bekannten Magnetschlösser gesteckt und verschlossen.
Vernäht ist das System an allen neuralgischen Punkten mit einer besonderen Technik. Es ist als wäre die Nähmaschine mehrmals dicht hin- und hergefahren über eine beachtliche Breite. Das alles macht das System bei seinem eher „soften“ und klinisch weißem Sterillook sehr, sehr robust.

Christina formulierte es bei ihrer Dungeon-Tour mal so: „I've had a swedish body builder man in it, some college co-eds tried to break it. It's never broken by anyone – and I tied up a LOT of people.“
Auch viele deutsche Dominas schwören auf Segufix.

Zum System selbst muss man wissen, dass es im Bereich Bettfixierung zwei Systeme gibt:

Das Akutsystem:
Es besteht in der Grundausstattung aus fest auf „Unterlagen“ vernähten Fesseln für den Öberkörper, die Füße und die Hände.
Es ähnelt vor allem von der Konzeption her den Humane Restraints Bettfesseln aus meinem anderen Review.
Der Vorteil ist schnelles Fixieren, da nur wenige Hangriffe nötig sind.

Das Standardsystem:
Hat Komponenten, die auf längere Fixierung ausgelegt sind und Befreien ermöglichen, ohne alle Fesseln ablegen zu müssen. Es besteht aus einem Oberkörpergeschirr, aus Handfesseln, die an diesem angebracht werden und Fußfesseln, die ebenfalls an einem Gurt, der am Bett angebracht ist, angeschlossen werden können. So kann der Patient (oder wer auch immer dort drin liegt) zur Toilette, etc. geführt werden, ohne dessen Hand- und Fußmanschetten entfernen zu müssen. Er wird bei Bedarf einfach wieder ans Bett „gepinnt“.
Vorteil für uns Sbler vor allem bei den Handfesseln: Man kann sie selbst verschließen und sich damit ans restliche System fesseln, da man immer noch genug Bewegungsfreiheit hat (im Gegensatz zu den Akuthandfesseln, hier gibt es null Bewegungsfreiheit für die Hände und das Magnetschloss ist unerreichbar).

Die Magnetschlösser lassen sich mit einem Magnetschlüssel öffnen. Dazu hält man ihn einfach auf die schwarze Kappe und zieht diese dann nach oben hin weg. Es gibt auch noch grüne Schlösser, die sich nicht drehen lassen und sicherer sind. Und Metallschlösser mit mechanischem Schloss gibt es auch noch.

Kopfhalterung, Oberschenkelhalterung, die Zusatzgurte, die Bügelgurte (diese können an Oberschenkelhalterung und Fußhalterung [beider Systeme] angebracht werden und verhindern, dass man die Beine seitlich drehen kann) und einige andere Dinge sind keinem der beiden Systeme zugeordnet, sondern können mit beiden verwendet werden.

Dann gibt es noch verschiedene Ausführungen, so wie zum Beispiel „robust“ (für robustere Ösen) und extended (für breite Betten, also das klassische Jugendbett... wer weiß warum der Hersteller das eingeführt hat, denn offiziell weiß man nichts von einer Nutzung des Systems abseits von Krankenhäusern und Vollzugsanstalten).

Ich möchte hier nun mein System vorstellen und warum ich es so gewählt habe, wie ich es tat.

Dazu sei folgendes Bild veranschaulicht:


Im Großen und Ganzen ist das von mir verwendete System ein Standardsystem mit Akutkomponenten (Hand- und Fußfesseln), dann diese schneller angelegt sind als die des Standardsystems und die Hände wirklich dort verbleiben, da die Fessel fest mit dem Untergrund vernäht ist. Nicht von Segufix sondern von Posey sind die gepolsterten „Anti-Greif“-Handschuhe. Selbst wenn man eine ganze Kiste Magnetschlüssel über dem Bett ausleeren würde, sie würden mir nicht zur Flucht verhelfen, auch ohne Handschuhe. Die Akut-Beinfessel hat in der Mitte der Unterlage noch eine Öse (im Gegensatz zur Standardversion). Hier kann noch ein Verlängerungsgurt angebracht werden, der am Fußende des Bettes angebracht wird. Das verhindert ein Anziehen der Beine zu sich hin. Bei Kitzelspielchen extrem gemein.

Man fühlt sich alles in Allem wie in einem Kinderwagen festgeschnallt. Ein Schrittgurt am Bauchgurt verhindert, dass man versucht, nach unten auszubrechen. Das kann auch keiner wollen Razz

Nun kommen wir noch zu der Besonderheit bei meinem System. Max von Maxcita hat mich darauf gebracht, denn er hat ein ebensolches System und macht regelmäßig Langzeitsessions drin.
Es gibt für die Unterschenkel un für die Oberarme (Ellenbogen) ebenfalls noch Fesseln, dass sich auch wirklich gar nichts mehr tut. Für die Unterschenkelfesseln habe ich Oberschenkelfesseln eine Nummer (als das Restsystem, hier Größe S) kleiner bestellt. Diese haben ebenfalls einen Bügelgurt. Die Ellenbogenfesseln sind Akut-Handfesseln, die ich eine Nummer größer bestellt habe (in meinem Fall: L).

Das macht selbst mich, als alten „Zappler“ ruhig.

Der Preis ist unterschiedlich und variiert, je nach dem, was ihr wollt.
Die Halterungen für die Extremitäten varrieren zwischen 80 und 120 Euro, der Bauchgurt ist etwas teuerer. Zusatzgurte aber schon ab unter 20 Euro zu haben, ebenso wie Schlösser.

950 Euro hat mich mein System gekostet, die Patientenhanschuhe noch einmal 80 Euro. Zusätzlich habe ich noch Standard-Handfesseln für SB-Sessions.

So, ich habe hoffentlich alles abgedeckt, falls nicht, einfach fragen oder bescheid geben.

Fazit: Ich bin hochzufrieden mit dem System und es ist seinen Preis wert.
Da es einzeln bestellbar ist (alle Komponenten) kann man sich Kosten auch aufteilen.

Und zu beziehen ist es entweder über Harry oder eine der Shop-Seiten, die Google euch ausspuckt Smile

Hier noch ein, zwei Bilder meines Systems (einige zeigen das System ohne "Zusatzfesseln"):
Ich musste leider den Bilderhoster wechseln, da mir immer wieder Bilder gelöscht wurden...




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QueeAndJiggy



Anmeldungsdatum: 10.07.2014
Beiträge: 1616
Wohnort: Salzburg

BeitragVerfasst am: Do Sep 07, 2017 11:02 am    Titel: Re: REVIEW: Segufix Bettfesseln Antworten mit Zitat

PsychoSJ hat folgendes geschrieben:
... Ich musste leider den Bilderhoster wechseln, da mir immer wieder Bilder gelöscht wurden...

Kann ja nichts schaden, wieder einmal daran zu erinnern, daß es einen forumsfreundlichen Anbieter gibt. Der wird Dir kein Bild löschen, außer es enthielte eins der üblichen und nahezu überall im Internet verpönten Sujets. Wink
_________________
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PsychoSJ



Anmeldungsdatum: 30.08.2017
Beiträge: 13
Wohnort: Nordbayern

BeitragVerfasst am: Do Sep 07, 2017 12:08 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Kann nie schaden Smile

Werds beim nächsten mal beherzigen
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